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Gicht: Wie Homöopathie auch Babyboomern hilft

Joette Calabrese 05/02/2026
Actualités
- minutes

Abbildung 1: Gicht – akute Entzündung mit Rötung und Schwellung am Grundgelenk des großen Zehs.

Zwar wird nicht jeder Babyboomer automatisch an Gicht erkranken, doch die Erfahrung zeigt, dass viele ältere Menschen – insbesondere in den Industrienationen der westlichen Kulturen – häufig Opfer von Gicht werden. Im Allgemeinen leiden Männer häufiger an dieser Erkrankung als Frauen. Im Alter verändert sich jedoch auch der Stoffwechsel bei uns Frauen, sodass auch wir von Gicht betroffen sein können.

Lassen Sie uns diese Erkrankung also einmal näher betrachten, bevor die nächsten Feiertage kommen und wir die typischen Oxalat- und harnsäurehaltigen Lebensmittel genießen.

Was ist Gicht?

Gicht ist eine Form von Arthritis (und kann übrigens auch Nierensteine begünstigen). Sie entsteht, wenn sich Harnsäure- und Oxalatkristalle in den Gelenken ansammeln, was zu Entzündungen und den oft qualvollen Schmerzen eines Gichtanfalls führt.

Stellen Sie sich diese Kristalle als spitze „Glasscherben” vor (mangels einer besseren Beschreibung), die sich in den winzigen Zwischenräumen eines Gelenks festsetzen. Es überrascht Sie sicherlich nicht, zu lesen, dass jede noch so kleine Bewegung des betroffenen Gelenks äußerst qualvoll sein kann, da die Kristalle am empfindlichen Gewebe scheuern.

Leider ist diese Erkrankung sehr häufig. Gicht kann theoretisch in jedem Gelenk auftreten, aber Zehen, Knöchel, Knie und Finger sind am häufigsten betroffen.

Abbildung 2: Darstellung eines entzündeten Gelenks mit Schwellung und Ablagerungen von Harnsäurekristallen (Tophi) im Vergleich zu einem gesunden Gelenk.

Die qualvollen Schmerzen eines Gichtanfalls

Mitten in der Nacht wachte der Opa einer meiner Schülerinnen mit dem Gefühl auf, als würde sein großer Zeh brennen. Beim näheren Hinschauen war dieser gerötet, geschwollen und heiß. Opa wusste sofort, was los war – es war schließlich nicht sein erster Gichtanfall. (Er war sich auch bewusst, dass er es am Tag zuvor ein wenig mit dem Rhabarberkuchen übertrieben hatte.)

Die Schmerzen waren so stark und heftig, dass ihm allein das Gewicht der Bettdecke wie eine Qual vorkam. Und den betroffenen Fuß zu belasten kam überhaupt nicht in Frage.

Was tun?

Mein bewährtes Gichtprotokoll

Folgendes Protokoll hat mich noch nie im Stich gelassen. Das ist eine sehr gewagte Aussage, oder? Aber es ist wahr. Meiner Erfahrung nach kann man sagen, dass die meisten Banerji-Protokolle bei 80 % aller Anwender wirksam sind. Dieses spezielle Banerji-Protokoll für Gicht hat sich bei meinen Klienten aber als absolut zuverlässig erwiesen.

Benzoicum acidum bei Gicht

Folgende Aussage stammt von den Ärzten Banerji selbst: „Benzoicum acidum C30, eine Dosis täglich, heilt die Erkrankung; die Behandlung ist mindestens 3 Monate lang fortzusetzen.“

Da ist dieses Wort, das ich nur ungern verwende: „heilt“. Tatsächlich versuchen wir in der westlichen Welt, keine pauschalen Aussagen über eine Heilung zu machen. Schließlich können wir weder die Richtigkeit der von einer bestimmten Person gewählten Heilmethode noch die Disziplin, mit der sie angewendet wird, überprüfen. Daher verwende ich selten das Wort „heilen“.

Aber die Ärzte Banerji mit ihrer insgesamt 150-jährigen klinischen Erfahrung taten genau das.

Benzoicum acidum C30, einmal täglich angewendet, bekämpft wirksam die Ursache der Gichtanfälle. Während wir homöopathische Mittel in der Regel nur so lange anwenden, bis es deutlich besser geht, legten die Ärzte Banerji ganz konkret fest, dass dieses Protokoll mindestens drei Monate lang angewendet werden sollte.

Warum sollten wir den alten Meistern widersprechen?

Wenn nach Ablauf der drei Monate der Zustand tatsächlich deutlich besser ist, wäre es angebracht, die Behandlung zu beenden. Wenn der Zustand jedoch nach diesen drei Monaten weiterhin besteht, sollten Sie die Behandlung fortsetzen, bis eine deutliche Besserung eintritt. Seien Sie nicht frustriert oder entmutigt. Denken Sie daran, dass von mindestens drei Monaten die Rede war.

Ledum palustre und Belladonna für akute Anfälle

Benzoicum acidum sei Dank arbeiten wir also fleißig daran, die Grunderkrankung zu beseitigen. Die meisten akuten Gichtanfälle gehen jedoch mit extremen Schmerzen einher – und ich meine wirklich extrem heftig.

Aber keine Sorge. Die Banerjis haben auch ein Protokoll für akute Gichtanfälle parat. Sie sagen weiter: „Bei akuten Schmerzen mit Schwellungen und Rötung verschafft Ledum palustre C200 in Kombination mit Belladonna C3, eine Dosis alle drei Stunden einzunehmen, oft große Linderung.“

Das entspricht auch meiner klinischen Erfahrung.

Wenn Opa das nächste Mal mitten in der Nacht mit einem unerträglichen Gichtanfall aufwacht - falls es überhaupt ein nächstes Mal gibt -, kann er zu der Kombination aus Ledum palustre C200 und Belladonna C3 greifen. („Kombination“ bedeutet hier, dass beide Mittel gleichzeitig eingenommen werden.)

Wenn die beiden Mittel bei Bedarf alle drei Stunden eingenommen werden, lässt der Schmerz in der Regel nach und klingt dann ab, sodass der Betroffene wieder einen erträglicheren Zustand erreicht, während Benzoicum acidum auf die Grunderkrankung selbst wirkt.

Meine praktische Homöopathie® kommt vielleicht zu spät, um Menschen vergangener Zeiten zu helfen, aber sie kommt gerade rechtzeitig, um unseren Lieben jetzt zu helfen – insbesondere der Generation der Babyboomer, die möglicherweise jetzt zum ersten Mal in ihrem Leben mit Gichtschmerzen konfrontiert sind.

 

Die Homöopathie hilft – sagen Sie es weiter!

 

Herzlichst,

Ihre


Buchtipps

https://www.narayana-verlag.de/Gliedmassensystem-Fort-Schritt-auf-allen-Ebenen-Rosina-Sonnenschmidt/b5469

https://www.narayana-verlag.de/Die-Blutegeltherapie-Dominique-Kaehler-Schweizer-Magdalene-Westendorff/b17504


https://joettecalabrese.com/blog/boomeropathy-for-gout/ 


Abbildung 1: ThamKC/shutterstock.com ; Abbildung 2: VectorMine/shutterstock.com 

05.02.2026

Joette Calabrese