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Der psychische Befund in der homöopathischen Praxis - 21 CD's, Tjado Galic

21 CDs, DVD
publication 2011
produit no. 11283
poids: 830g

Der psychische Befund in der homöopathischen Praxis - 21 CD's

Tjado Galic

€ 158,00
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Abspieldauer (ca.) 25 Std. 4 Min.

21 CDs in 2 dekorativen Buchformat-Boxen


Der Herausgeber schreibt:

Die Erhebung des psychischen Befunds stellt für jeden Homöopathen eine große Herausforderung dar - sowohl bei psychischen Störungen im engeren Sinne, als auch bei primär körperlich manifestierten Krankheiten. Hier ist die Gefahr besonders groß,dass der (Gemüts-)Zustand des Patienten missverstanden oder durch spekulative Interpretationen umgedeutet und verzerrt wird. So stellt sich während der Fallaufnahme eine Vielzahl wichtiger Fragen:

- Liegt überhaupt eine psychische Störung vor und welcher Art?
- Wie kann sie möglichst genau diagnostiziert werden?
- Welche Gemütssymptome sind für die homöopathische Diagnostik wichtig?
- Wie lassen sich eigene Beobachtungen und das Verhalten des Patienten als Rubriken im Repertorium erfassen und wie findet man sie in der Materia Medica wieder?
- Welche Besonderheiten gibt es bei psychischen Störungen in Bezug auf das Fallmanagement?
- Was ist ambulant behandelbar und wie reagiert man auf akute Krisen?

Sowohl bei der Erstanamnese als auch im weiteren Behandlungsverlauf kann sich ein homöopathischer Behandler leicht verlieren - in einem wahren Dschungel aus Schwierigkeiten und möglichen Irrwegen durch die fremde und eigene Psyche. Aus diesen Gründen betont Tjado Galic immer wieder nachdrücklich, dass der Geistes- und Gemütszustand des Patienten präzise erfasst werden muss. Im vorliegenden Seminar stellt er exemplarisch fünf Fälle mit teilweise schweren Pathologien (Hodgkin-Lymphom, Alopezie, Depression, akute Verwirrtheit, bipolare Störung) vor. Anhand dieser Kasuistiken demonstriert er eine systematische und sorgfältige Methodik, die sich möglichst nah an den Vorgaben Hahnemanns orientiert. Daraus entwickelt Galic klare Leitlinien zur Erhebung psychischer Befunde und zum Umgang mit psychischen Störungen an sich.

Kenntnis- und detailreich wie immer führt er durch die umfassend dokumentierten Langzeitfälle und widmet sich dabei ausführlich den verschiedensten Aspekten der Thematik. Schwerpunkt ist die Fallaufnahme, insbesondere hinsichtlich des psychischen Zustands des Patienten. Dazu gehören neben der Eigenanamnese auch die Fremd- und Familienanamnese sowie eine klare Einordnung fallrelevanter klinischer Befunde. Galic schult dabei nicht nur ein Bewusstsein für typische Fehler, sondern die eigene Wahrnehmungsfähigkeit an sich. Großen Raum nehmen dabei Frage- und Interventionstechniken ein. Ein bewusster und gekonnter Umgang mit Übertragungsphänomenen und Abwehrstrategien ist ein weiterer Aspekt, der besonders die persönliche Haltung des Behandlers angeht.

Galic entwickelt sein Fallverständnis stets aufgrund der in der Fallaufnahme gewonnenen, möglichst umfassenden Informationen. Daraus bildet er Arbeitshypothesen und Verlaufsparameter, an denen sich der Erfolg der gewählten Arznei und der Behandlung an sich messen lassen muss. Zum großen Bedauern des Referenten verzichten viele Therapeuten leider oft auf eine saubere Dokumentation. Doch erst eine bewusste Dokumentationsarbeit am Fall ermöglicht ein Hinterfragen des eigenen Vorgehens und einen ehrlichen Umgang mit Fehlverschreibungen. Indem man lernt, Fälle unbestechlich zu reflektieren und brauchbare Hypothesen/Konzepte von unbrauchbaren zu unterscheiden, kann die eigene Behandlungssicherheit wachsen.

Eine andere grundsätzliche Frage stellt sich oft: Inwiefern unterscheidet sich die Vorgehensweise bei psychischen Störungen von der Behandlung körperlich manifestierter Krankheiten? Zur Beantwortung unterzieht Galic die von Hahnemann in den Organon-Paragraphen 210 bis 230 aufgestellten Thesen über die Behandlung von Geistes- und Gemütserkrankungen einer kritischen Betrachtung. Dabei stellt sich einmal mehr heraus, dass viele Thesen im Organon von zeitloser Gültigkeit geprägt sind. Zum Beispiel kommt psychischen Störungen auch heute noch häufig der Charakter einseitiger Krankheiten zu, die nur eine beschränkte Arzneiauswahl und eine bestimmte Anamneseführung zulassen. Entscheidende Hinweise kann hier die Krankengeschichte des Patienten liefern: Oft geben die Symptome vor dem Auftreten der Gemütserkrankung Hinweise auf die passende Arznei, und das Wiederauftreten dieser Symptome im Behandlungsverlauf verheißt eine gute Prognose.

Neben der großen Klarheit seines methodischen Vorgehens begeistert der Referent erneut durch seine Fähigkeit, auch fundierte Exkurse zu verschiedensten behandlungsrelevanten Themen improvisieren zu können. Diesmal äußert er sich u. a. ausführlich zu Problemen homöopathischer Behandlung während einer Chemo- oder Hormontherapie, zu onkologischer Rehabilitation oder zur Problematik von Neuroleptika.

Mit diesem Seminar festigt Tjado Galic erneut seinen Ruf, enormes theoretisches und praktisches Wissen auf hohem didaktischen Niveau zu vermitteln.

Inhalt
Teil A CD 1 (72:11)
1. Einleitung (09:22)
2. Warum ausführliche Kasuistiken? (09:27)
3. Geistes- und Gemütserkrankungen im Organon (10:14)
4. Bewusstseinsstörungen (09:30)
5. Gedächtnis / Denken / Ich-Erleben / Wahrnehmung (09:31)
6. Affekte / Angst / Psychomotorik / Vegetativ (08:07)
7. Anamnese: Vollständigkeit der Symptome (04:55)
8. Kontaktaufnahme / Patientenbericht / Vertiefung (11:01)

CD 2 (73:46)
1. Intervention / Ergebnissicherung (12:54)
2. Anamnese: Zusammenfassung / Übertragungen (11:43)
3. Fall 1: Hodgkin-Lymphom / Vorbemerkungen (10:31)
4. Anamnese: Wahrnehmung / Fragetechniken (08:41)
5. Beobachtung der Interaktion (05:52)
6. Ergebnissicherung / Spiegeln (06:42)
7. Vermeidung von Konstruktion (09:27)
8. Reaktionsformen bei Schwerkranken (07:52)

CD 3 (78:28)
1. Fall 1 Anamnese: Unerwartete Symptome (06:13)
2. Kontaktverstärkung / Zuwendung (06:32)
3. Konfrontationsfrage (06:38)
4. Mimik und Gestik (06:48)
5. Wahrnehmen von Zustandswechseln (08:01)
6. Bewertung von Symptomen (08:46)
7. Wiederkehrende Phänomene (04:05)
8. Die Haltung des Behandlers (04:08)
9. Gegenübertragung (06:31)
10. Ebenen-Wechsel (04:07)
11. Strenge Intervention (04:49)
12. Suggestion als Technik (05:52)
13. Verlassenheit (05:53)

CD 4 (75:26)
1. Fall 1 Anamnese: Führung / Verankerung (06:22)
2. Schuldkonflikt (08:47)
3. Immunologische Relevanz von Fixierungen (05:35)
4. Verständnis der Psychodynamik (05:00)
5. Zusammenfassung und Konfrontation (07:57)
6. Bestimmung der Fixierung (07:12)
7. Vertiefende Intervention (08:29)
8. Analyse: Elemente der Psychodynamik (08:51)
9. Zustandserfassung und Verifikation (07:44)
10. Verständnis der Falldynamik / Aurum (09:25)

CD 5 (71:32)
1. Fall 1 Analyse: Verifikation von Aurum (05:59)
2. Differenzierung über das Gemüt (05:17)
3. Follow-Up: Arzneireaktion (09:09)
4. Verlaufsbewertung (07:50)
5. Arznei-Einnahme während Chemotherapie (03:59)
6. Anpassung der Dosierung (03:45)
7. Fallmanagement (05:48)
8. Verlaufskontrolle (06:18)
9. Trauminterpretation (09:19)
10. Prozessbegleitung / Ergebnissicherung (07:37)
11. Traumtagebuch / Analysebestätigung (06:25)

CD 6 (75:52)
1. Fall 1 Exkurs: Chemotherapie (09:48)
2. Kurative Wirkung (05:37)
3. Palliative Wirkung (08:48)
4. Adjuvante Chemotherapie (07:24)
5. Gesamtbeurteilung: Tumorassoziierte Symptome (11:35)
6. Die Behandlung von Tumorpatienten (06:03)
7. Anpassung der Potenzhöhe (04:29)
8. Follow-Up: Verlauf und Reaktionsbewertung (07:09)
9. Arzneireaktion löst Angst aus (08:15)
10. Follow-Up: X-Ray (06:41)

CD 7 (78:08)
1. Literaturhinweise I (07:29)
2. Literaturhinweise II (07:56)
3. Fall 1 Follow-Up: Persistierende Symptome (09:12)
4. Aurum / Wechsel der Arznei? / Stabilisierung (07:19)
5. Sukzessive Konfrontation (08:08)
6. Fallverlauf und Zusammenfassung (09:44)
7. Organon §210: Geistes- und Gemütsstörungen (11:05)
8. Fußnote des §210 (05:42)
9. Organon §211: Der Gemütszustand (11:29)

CD 8 (71:13)
1. Organon §212: Arzneien verändern Gemütszustände (06:22)
2. Organon §213: Ähnlichkeit auf allen Symptom-Ebenen (07:49)
3. Die Basis der Symptom-Exploration (10:55)
4. Eigen- und Fremdwahrnehmung / Übung (04:03)
5. Aktives Selbstmanagement (11:13)
6. Abwehrstrategien des Patienten (08:58)
7. Umgang mit Abwehrverhalten (11:31)
8. Fall 2: Alopezie und Immunstörung (10:16)

CD 9 (70:38)
1. Fall 2 Anamnese: Krankengeschichte (11:07)
2. Ekel und Kontakt / Umgang mit Tabus (10:26)
3. Systemisches Muster (09:32)
4. Verzweiflung / Prägung von Reaktionsmustern (08:51)
5. Analyse: Bedeutung der Psychodynamik (11:02)
6. Gegenläufige Krankheitsdynamiken (07:40)
7. Analysestrategie / Syphilinum (11:57)

CD 10 (64:57)
1. Fall 2 Analyse: Hinweis zu Nosoden (09:24)
2. Follow-Up: Arzneireaktion (07:15)
3. Organon §216: Heilung trotz Gemüts-Verschlimmerung (04:25)
4. Verlauf: Korrektur von Verhaltensmustern (05:10)
5. Multidynamischer Verlauf / Beziehungsmanagement (09:28)
6. Follow-Up: Verlaufsanalyse (10:17)
7. Verordnung: Sulfur / Analyse der Reaktion (07:27)
8. Verordnung: Bovista / Reaktion / Verlauf (11:26)

CD 11 (44:55)
1. Fall 2: Stabilisierung / Resümee (07:32)
2. Nach-Analyse: Mehrfachdynamik / Gemütszustand (05:22)
3. Bedeutung der Psychodynamik / Organon §225 und §227 (07:52)
4. Exkurs: Hormonblocktherapie bei Mamma-CA (08:43)
5. Homöopathie bei prä-menopausaler Hormontherapie (07:50)
6. Homöopathie bei post-menopausaler Hormontherapie (07:35)

Teil B CD 12 (76:15)
1. Evolution der Homöopathie (11:08)
2. Rekapitulation des 1. Teils / Verifikationskriterien (09:52)
3. Hinweise zum Studium des Organons (07:47)
4. Theorien bestimmen unsere Arbeitsweise (09:31)
5. Fall 3: Depression (12:21)
6. Anamnese: Erläuterung des depressiven Zustands (08:32)
7. Schlafregulation / Wirkung der Medikation (08:17)
8. Charakteristika depressiver Muster (08:43)

CD 13 (75:19)
1. Fall 3 Anamnese: Endogene und exogene Depression (07:49)
2. Probleme im Verlauf der homöopathischen Therapie / Selbstwahrnehmung (09:09)
3. Stimmungsbarometer / Umgang mit potenzieller Suizidalität (10:23)
4. Analyse: Objektive und subjektive Beschreibung (05:54)
5. Vorliegende Symptome / Rubriken (06:06)
6. Hahnemanns Strategie (04:52)
7. Rolle der Körper-Symptome aus der Vorgeschichte (08:17)
8. Repertorisation: Kombinationsbasierte Analyse (05:59)
9. Conium / Bewertung der Arzneireaktion (08:51)
10. Follow-Up: Reaktionsbeurteilung (07:56)

CD 14 (70:59)
1. Fall 3 Follow-Up: Komplikationen / Fallmanagement (07:34)
2. Hautreaktionen / Fixierungen auf Nebensymptome (09:06)
3. Rücklauf von Symptomen (09:26)
4. Fragen / Wann besteht Behandlungsbedarf? (10:00)
5. Schwierige Compliance / Kurative Reaktion (09:18)
6. Follow-Up: Symptommuster und Verlaufbeurteilung (06:52)
7. Neuer Symptomkomplex / Eskalation in der Beziehung (09:07)
8. Weiterer Verlauf / Stabilisierung (09:35)

CD 15 (78:57)
1. Fall 4: Agitiertheit (11:25)
2. Anamnese: Handling akuter psychotischer Zustände (10:32)
3. Einschätzung der Behandlungssituation / Kooperation (06:55)
4. Analyse: Vorgehensweise / Symptome der akuten Krise (05:42)
5. Was ist homöopathisch relevant? (04:57)
6. Rubriken für akute Krisen (07:23)
7. Repertoriales Erfassen des inneren Erlebens (07:18)
8. Akutes Delir: DD Hyoscyamus/Stramonium/Belladonna/Veratrum (08:17)
9. DD: Belladonna/Stramonium (04:54)
10. Follow-Up: Reaktion auf Veratrum (11:29)

CD 16 (77:43)
1. Fall 4 Follow-Up: Krankengeschichte / Beginnender Rückfall (07:38)
2. Follow-Up: Arzneireaktion / Behandlungsabbruch (09:11)
3. Behandlung des Vaters (05:23)
4. Anamnese: Erregungszustand / Selbstmedikationen (07:01)
5. Probleme des Fallmanagements (05:43)
6. Wiederkehrende Krisen / Psychotische Symptome (05:20)
7. Analyse: Krise in der Krise / Lilium Tigr. (07:02)
8. Halluzinationen und Fremdbeeinflussung (08:08)
9. Wahn-Phase: Juristische Fragen (07:50)
10. Veratrum / Körperliche Symptome entscheiden (08:36)
11. Fehler im Fallmanagement (05:46)

CD 17 (75:20)
1. Fall 4: Bestätigung der Verordnung durch Symptome der Arzneireaktion (08:13)
2. Arzneimittelprüfung oder Arzneireaktion? (09:01)
3. 4 Möglichkeiten der Reaktion (09:55)
4. Zusammenfassung der Reaktionsanalyse (08:42)
5. Q-Potenzen (05:39)
6. Follow-Up: Selbstmitleid / Rubriken / Diagnostische Bedeutung (07:13)
7. Träume und Wahnarbeit (05:09)
8. Stabilisierter Restwahnzustand (06:11)
9. Follow-Up: Natrium Mur. / Begründung (05:06)
10. Arzneireaktion / Rubriken (10:06)

CD 18 (71:56)
1. Fall 4 Follow-Up: Reaktion / Auftreten alter Symptome (06:31)
2. Medorrhinum-Symptom / Meta-Analyse (05:12)
3. Organon: Behandlung geistiger Erkrankungen (06:42)
4. Die Wichtigkeit früherer Körper-Symptome (07:20)
5. Reanalysen bringen Gewissheit über Fallverlauf (04:41)
6. Physiologische Interpretation der Psora (08:48)
7. Die latente Psora als gestörte Grundregulation (07:22)
8. Zusammenfassung: Geistes- und Gemütsstörungen (04:40)
9. Akute psychische Krisen (08:16)
10. Fall 5: Akute Psychose (06:13)
11. Anamnese: Familienhintergrund (06:05)

CD 19 (71:14)
1. Fall 5 Anamnese: Exploration und Diagnostik (09:13)
2. Behandlung von latenten Psychotikern (10:25)
3. Analyse: Verwendete Symptome und Rubriken (07:15)
4. Wo liegt der Schwerpunkt der Störung? / Alumina (07:02)
5. Follow-Up: Arzneireaktion (10:23)
6. Follow-Up: Zustand nach Entbindung / Überforderung (09:44)
7. Follow-Up nach langer Behandlungspause (08:57)
8. Reaktionsverlauf und Analyse (08:13)

CD 20 (62:35)
1. Fall 5: Mimik und Gestik / Alumina (05:46)
2. Wahnarbeit (05:11)
3. Gelenkte Fragen / Klinikängste (06:21)
4. Paradoxe Intervention / Resümee (09:14)
5. Cannabis-Abusus / Retrograde Amnesie (10:04)
6. Weitere Krisen / Wirkung von Alumina (08:16)
7. Erklärung des Reaktionsmusters in §216 (09:50)
8. Körperliche Krisen bei psychischen Erkrankungen / Fallverlauf (07:48)

CD 21 (58:51)
1. Fall 5: Rückfallgefahr in Belastungssituationen (06:52)
2. Neuroleptika / Besserung (02:54)
3. Rückkehr von Träumen / Kurative Reaktion (05:50)
4. Lange Behandlungszeit bei Psychosen (04:39)
5. Versagensangst / Stabilisierende Begleitung (08:08)
6. Auswertung des Falls (11:33)
7. Kriterien für die Behandlung psychisch Kranker (11:55)
8. Seminarzusammenfassung (06:55)

Veranstaltung/Aufzeichnung
Van-Delden-Haus, Berlin, Mai-Juni 2009

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