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Die Therapieerfolge von homoeopathischer Behandlung und Antibiotika-Behandlung bei Rinder-Mastitis sind kaum zu unterscheiden

 

Eine vor kurzem durchgeführte klinische Studie, die Forscher der Abteilung für Tierernährung und Tiergesundheit der Universität Kassel in Deutschland durchgeführt hatten, untersuchte die Wirksamkeit einer Therapie mit klassischen homöopathischen Mitteln

in Fällen von leichter bis mittelschwerer Rinder-Mastitis (1) im Vergleich zu Antibiotika- Behandlungen und Placebo-Gaben. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell unterstützt.

Um den Einsatz von Antibiotika beim ökologischen Nutzviehbestand zu reduzieren, schreiben die Verordnungen der EU (2) vor, homöopathische und pflanzliche Arzneimittel bevorzugt anzuwenden, sofern ihre therapeutische Wirkung für die Tierart und das Krankheitsbild geeignet sind. Die Anwendung chemisch-synthetischer allopathischer Arzneimittel ist nur unter strengen Bedingungen gestattet, falls der Einsatz homöopathischer und pflanzlicher Mitteln in diesem Fall unzweckmäßig sein sollte.
Studien von Forschungsgruppen aus Großbritannien und Deutschland haben gezeigt, dass 34-51% der Mastitis-Fälle bei Milchkühen mit homöopathischen Mitteln behandelt wurden; es wurden jedoch bisher nur wenige Unterlagen über die Anwendung von Homöopathie als Therapiemethode in der Mastitis-Behandlung veröffentlicht.
In der neusten Studie wurden insgesamt 136 Milchkühe mit 147 erkrankten Eutervierteln aus vier deutschen Herden nach dem Zufallsprinzip in drei Behandlungsgruppen aufgeteilt. Die Kühe wurden an den Tagen 0, 1, 2 und an den Tagen 7, 14, 28 und 56 nach der Erstinfektion zwecks Beurteilung der klinischen Symptomatik untersucht. Gleichzeitig wurden (ausgenommen am 1. und 2. Tag) aus den betroffenen Eutervierteln Milchproben für Laboruntersuchungen (Bakteriologie, Zellzahl (3)) gesammelt, um den bakteriologischen und zytologischen Heilungsfortschritt zu beurteilen. An den Tagen 28 und 56 gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Therapieformen hinsichtlich der klinischen Ergebnisse und des Anteils der völlig geheilten Fälle (bakteriologisch negativ, n = 56). In den Fällen von pathogen positiver Mastitis (n = 91) war die Heilungsrate zwischen den homöopathisch und antibiotisch behandelten Tieren nach 4 und 8 nach Wochen praktisch gleich. Der Unterschied zwischen den Ergebnissen der homöopathischen und der Placebo-Behandlung war am 56. Tag jedoch signifikant (P <0,05).
Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die homöopathische Behandlung in Fällen von leichter bis mittelschwerer klinischer Mastitis eine Alternative zum Antibiotika-Einsatz  darstellt, da die Ergebnisse der Studie eine entsprechende therapeutische Wirkung der homöopathischen Behandlung in diesen Fällen erwiesen haben.

Der  Heilungserfolg blieb jedoch - unabhängig von der Behandlungsmethode und dem bakteriologischen Status - insgesamt auf einem niedrigen Niveau und zeigt damit die eingeschränkte Wirksamkeit beider Therapieverfahren bei diesem Krankheitsbild, sowohl der Behandlung mit Antibiotika als auch der Behandlung mit homöopathischen Mitteln.

>> zum Originalartikel

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Quelle:
Werner C, Sobiraj A, Sundrum A (2010). Die Wirksamkeit von homöopathischer Behandlung

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(1) Euterentzündung
(2) Europäische Union
(3) Zellzahl - Bewertungskriterium für die Rohmilchqualität

 




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